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Wespen
Immer wieder gehen während des Sommers etliche Anfragen betreffend Wespenbekämpfung bei der Polizei, der Gemeindeverwaltung oder der Feuerwehr ein. Wespen sind in gewissen Situationen nützliche Insekten und es wäre falsch Wespennester in jedem Fall zu vernichten. Werden die Belästigungen aber unerträglich, spielen Kinder in der Nähe oder sind Anwohner allergisch gegen Stiche, können die Wespen unangenehm oder gar gefährlich werden.
Möchten Sie das Wespennest nicht selber entfernen, so übernimmt die ansässige Feuerwehr gegen Verrechnung die Entfernung des Wespennestes.

Bei den Mietwohnungen ist die Verwaltung / der Eigentümer oder Hauswart für die "Wespen-Vernichtung" verantwortlich.


Generell gilt

Wespen stechen nur, wenn man sie drückt, festhält oder sich am Nest zu schaffen macht. Meiden Sie die Umgebung eines Nestes und bewahren Sie beim Anflug von Wespen Ruhe, so werden Sie kaum gestochen. Wenn Sie beim Essen und Trinken im Freien von Wespen umgeben sind beachten Sie, dass keine Wespe in Trinkgefässe oder auf der Nahrung sitzt, bevor sie die Mahlzeit oder das Getränk ver- zehren!

Bekämpfung

Herumfliegende Wespen auf dem Balkon oder Sitzplatz können Sie mit Köderflaschen oder einem Er- satzangebot, wie z.B. einem Apfelstück, im „Zaum“ halten.

Wespennester können mit einem Wespenspray (keinen normalen Insektenspray verwenden), welcher in jeder Drogerie oder Gartenfachmarkt gekauft werden kann, selber beseitigt werden. Der Wespenspray ist am frühen Morgen oder späten Abend (Nach dem Eindunkeln), wenn es kühl ist, einzusetzen. Dann sind die meisten Wespen im Nest. Immer den ganzen Spray gebrauchen und am nächsten Tag das Nest mit einem Plastiksack oder mit dem Staubsauger entsorgen. Die Verkaufsstellen von Wespenspray ge- ben auch entsprechende Tipps ab.

Bitte beachten Sie aber, dass die Bekämpfung eines Wespennestes je nach Grösse und Standort nicht ganz harmlos ist und mit gesundheitlichen Risiken verbunden sein kann.



Bienen
Bienen an einer Schwarmtraube stechen nicht, sofern man sie in Ruhe lässt!

Bienenschwärme entstehen meist in den Monaten April, Mai und Juni. Sie sind die natürliche Vermehrung der Bienen, die aus einem, ein zweites Volk machen. Schwärme fliegen besonders häufig nach längeren Regenperioden aus, wenn das Wetter wieder schön (blauer oder schwach bewölkter Himmel, Temperaturen um 20 Grad oder höher) ist. Ausflugszeit ist meist 12h – 16h.

Die Schwärme fliegen vorerst in die unmittelbare Nähe (10 –100 m) des bisherigen Domizils. Dort sammeln sie sich an einer Schwarmtraube und bleiben bis am folgenden Morgen. Sobald die Sonne kommt, ziehen sie Richtung Stadt, wo es - dank der vielen Häuser und Plätze - wärmer als auf dem Land ist.

Die Imker schätzen Schwärme in vernünftiger Anzahl und helfen deshalb auch gerne, solche einzufangen, ja sie halten es gar für Ihre ungeschriebene Pflicht, Unbeteiligte von den uner­wünschten Gästen zu befreien. Der Schwarm gehört rechtlich dem Imker der ihn fängt, sofern die Herkunft nicht einwandfrei feststellbar ist.

https://www.bienen-ag.ch/index.php/explore/aargauisches-seetal
Schwarmfänger der Sektion Aargauisches Seetal des Aargauer Bienenzüchter Verbandes



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